Eine doppelte Drei — double three — verkettet zwei einfache Korrekturen unterschiedlichen Typs zu einer größeren Seitwärtsbewegung. Beschriftet W-X-Y, verbindet eine Welle X etwa einen Flat mit einem Dreieck. Anders als der doppelte Zigzag mischt sie die Bausteine.
Eine double three ist eine Kombination aus zwei einfachen korrektiven Mustern — meist Flats, Zigzags oder Dreiecken —, verbunden durch eine Welle X. Beschriftet W-X-Y. Im Unterschied zum doppelten Zigzag, der zwei gleiche Muster reiht, verbindet die double three oft verschiedene Typen und verläuft betont seitwärts.
Die double three ist das Werkzeug der Natur, wenn eine Korrektur mehr Zeit braucht, als ein einzelnes Muster bietet. Sie reiht zwei Korrekturen aneinander — und schafft so längere, komplexe Seitwärtsphasen.
Ein häufiges Detail: Steht ein Dreieck in der Kombination, dann fast immer als letztes Glied (Welle Y). Es kündigt das nahende Ende der gesamten Korrektur an.
Auf der obersten Ebene zählt man W-X-Y. Eine Stufe tiefer ist jeder Teil eine eigene einfache Korrektur — ein „Dreier" (a-b-c oder a-b-c-d-e). Schalten Sie die Unterteilung ein und sehen Sie die beiden Bausteine.
W und Y sind keine neuen Muster, sondern die bereits bekannten Korrekturen aus diesem Kapitel — Flat, Zigzag oder Dreieck. Auf der Übersicht werden sie nur zu W und Y zusammengefasst.
Die Welle X ist immer korrektiv, meist ein kleiner Zigzag. Sie weist in die Gegenrichtung der beiden Hauptteile und verbindet sie.
In einer double three alternieren die beiden Bausteine im Charakter: ein scharfer Zigzag (ZZ) verbindet sich mit einem seitwärts laufenden Flat (FL) oder horizontalen Dreieck (HT). So entstehen die vier typischen Paare ZZ/FL, FL/ZZ, ZZ/HT und FL/HT — W und Y, verbunden durch ein beliebiges X. Wählen Sie eine Kombination.
Bei Kombinationen mit einem Dreieck erscheint dieses fast ausnahmslos als letzter Teil (Y). Ein Dreieck am Anfang wäre untypisch — es gehört ans Ende, weil ihm stets nur noch eine Bewegung folgt.
Die typischen Paare sind ZZ/FL, FL/ZZ, ZZ/HT und FL/HT — ein scharfer Zigzag wechselt mit einem seitwärts laufenden Flat oder Dreieck ab. Zwei Zigzags hingegen bilden keinen double three, sondern einen doppelten Zigzag — ein eigenes Kapitel.
Wie beim doppelten Zigzag trennt eine Welle X die beiden Teile. Sie ist korrektiv und weist in die Gegenrichtung. Ziehen Sie X und beobachten Sie, wie eng oder weit die beiden Muster verbunden werden.
Welle X treibt die Korrektur nicht voran — sie überbrückt nur Zeit und Raum zwischen den beiden Teilen. In Kombinationen ist sie häufig groß genug, dass das ganze Muster betont seitwärts wirkt.
Eine besonders große X-Welle kann selbst eine zusammengesetzte Korrektur sein. Das macht die double three zu einem der komplexesten Muster im Elliott-System.
Drei Merkmale, an denen Sie sie erkennen.
Zwei einfache Korrekturen (W und Y), verbunden durch die korrektive Welle X.
W und Y können verschiedene Typen sein — Flat, Zigzag, Dreieck. Zwei Zigzags ergeben dagegen einen doppelten Zigzag.
Ist ein Dreieck dabei, steht es fast immer als letzter Teil (Y) — es kündigt das Ende der Korrektur an.